Schnell und gesund – das Dampfgaren ist eine willkommene Alternative zum traditionellen Kochen und wird in deutschen Küchen zunehmend beliebter. Im Vordergrund steht bei dieser trendigen Essenszubereitung vor allem eine vitaminreiche und fettarme Ernährung.

Dampfgaren gilt als die gesündeste Zubereitungsweise von Lebensmitteln. Mit Dampf kann alles, was nicht knusprig werden soll oder scharf anzubraten ist, gegart werden. Gemüse bleibt bissfest und zart, Geflügel bleibt saftig und behält seinen klassischen Geschmack und Fisch kann nicht zerfallen. Beim Garvorgang bleibt der typische Eigengeschmack der Speisen erhalten, sodass sogar auf Salz weitgehend verzichtet werden kann. Mittels der exzellenten Wärmeübertragung durch Dampf werden die Lebensmittel auch im Inneren gleichmäßig gegart.

Aber nicht jeder, der am Dampfgaren Interesse hat, möchte sich gleich ein Dampfgargerät zulegen. Abgesehen von den Anschaffungskosten ist der Kauf eines mobilen Kleingerätes oder gar eines Einbaugerätes ja auch immer eine Platzfrage. Eine spannende Alternative ist daher ein Dampfgareinsatz für den Topf.  Dieser ist i.d.R. aus Edelstahl, sieht aus wie ein Topf, hat aber einen Boden mit Löchern und lässt sich genau passend in einen Topf mit Deckel hineinhängen.

Das Dampfgaren im Topf geht schnell und einfach: In den Topf wird so viel Wasser gefüllt, bis ein Wasserstand von zwei bis drei Zentimetern erreicht ist. Der Dampfgareinsatz wird in den Topf gesetzt, die Nahrungsmittel werden in den Dampfgareinsatz gelegt und mit dem Deckel verschlossen. Anschließend wird das Wasser zum Kochen gebracht. Während der Garzeit darf der Deckel nicht abgehoben werden (ein Glasdeckel ermöglicht den Blick, ohne den Deckel zu heben). Das am Deckel kondensierende Wasser tropft auf die Speisen zurück und verstärkt so den Garvorgang.

In einem  Dampfgareinsatz kann allerdings keine vollständige Mahlzeit zubereitet werden, sondern immer nur ein Gargut gedämpft werden.